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Lettre ouverte au gouvernement

Lettre au gouvernement et échos de presse

Monsieur le Premier Ministre,
Monsieur le Vice – Premier Ministre,
Mesdames les Ministres,
Messieurs les Ministres,

Un large consensus existe pour constater que le Grand-Duché souffre d’une grave pénurie de logements abordables.
Rien ne sert de s’attarder sur les origines de cette situation ou les oublis des dernières années, il faut agir maintenant!
Cette crise touche de larges franges de la population et constitue une raison majeure de la pauvreté grandissante.

Si nous nous focalisons dans les lignes suivantes sur les structures d’hébergement des réfugiés, nous insistons sur les besoins en logements qui vont bien au-delà.
Traités et conventions internationales obligent le Luxembourg de loger les personnes qui lui demandent une protection internationale (DPI).

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Abschiebungen aus der EU: Gloden will zurückerpressen

| 08.10.2026  WOXX

Wenn ein Drittstaat bei der Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerber*innen nicht spurt, will Innenminister Léon Gloden mit verschärften Visaregeln drohen und handelspolitisch die Muskeln spielen lassen.
Im Bildvordergrund ist ein Polizist in Kampfmontur und mit Schlagstock zu sehen, in einiger Entfernung von ihm kauern Dutzende Menschen auf dem Boden. Die Szenerie ist von Mannschaftswägen der Polizei gesäumt.

Hausgemachte Krise: Beamte der spanischen Nationalpolizei räumen am 4. Oktober 2026 ein Flüchtlingslager am Strand von Trampolin in der spanischen Exklave Ceuta. (Foto: EPA/REDUAN)

Kritiker*innen der europäischen Asylpolitik werden nicht müde darauf hinzuweisen, wie sehr sich die Europäische Union erpressbar macht, wenn sie ihr Flüchtlings- und Migrationsmanagement wesentlich an sogenannte Drittstaaten wie Tunesien, Marokko, Libyen und Ägypten delegiert. Die Machthaber in den betreffenden Ländern haben längst gelernt, dass man mit den nach Europa drängenden Menschen ein Druckmittel in die Hand bekommt, mit dem sich gegenüber der EU Politik und Kasse machen lässt.

Innenminister Léon Gloden hat darüber nachgedacht, ob man diesen Spieß auch umdrehen und die betreffenden Länder ihrerseits erpressen kann. Am Donnerstag vergangener Woche hat er das Ergebnis seiner Grübeleien präsentiert. An diesem Tag hat der Rat der Europäischen Union beim Treffen der EU-Innenminister nicht nur die im Juni vom Parlament verabschiedete neue EU-Rückführungsverordnung förmlich angenommen, sondern auch darüber debattiert, wie man diese „Rückführungen“ abgelehnter Asylberber*innen ausweiten kann. Das Problem ist nämlich unter anderem, dass nicht alle Herkunftsländer bereit sind, Personen, die abgeschoben werden sollen, auch zurückzunehmen.

Der CSV-Minister will daher nun eine „Methode festlegen“, die „schrittweise Fortschritte mit den strategischen Partnern ermöglicht“ und die der Volksmund als „Zuckerbrot und Peitsche“ kennt: Man müsse „positive Anreize“ geben, darunter Möglichkeiten zur legalen Migration. „Im Falle einer Verweigerung der Zusammenarbeit muss die Europäische Union jedoch ihre Druckmittel im Bereich der Visa- und Handelspolitik einsetzen“, ließ sich der Innenminister in einer Pressemitteilung zitieren.

Glodens Drohung dürfte in etwa so überzeugend sein wie jene, einem Mafiaboss ein Garagenfenster einzuschmeißen.

Dieses Vorhaben ist nicht nur menschenrechtlich fragwürdig, sondern hat auch einen großen Haken: Solche Drohungen betreffen genau dieselben Länder, die man als Bollwerke zur Migrationsabwehr und Standorte der mit der Rückkehrverordnung nunmehr legal möglich gewordenen „Return hubs“ aufbauen will. Glodens Drohung dürfte also in etwa so überzeugend sein wie jene, einem Mafiaboss ein Garagenfenster einzuschmeißen.

Das zeigt sich an keinem Beispiel besser als an Ceuta, wo sich im Juli Zigtausende Menschen zu Fuß oder schwimmend von Marokko aus in die spanische Exklave aufmachten und über hundert dabei starben. Genau so etwas dürfe sich laut den Innenminister*innen auf keinen Fall wiederholen, die das Ereignis quasi zum migrationspolitischen ‚D-Day’ deklarierten. Dabei wäre das Geschehene kaum möglich gewesen, „wenn die marokkanischen Behörden die Grenze wie gewohnt kontrolliert hätten“; zu dieser Einschätzung kam auch einer der führenden Brüsseler Think Tanks, das „Centre for European Policy Studies“ (CEPS). Exakt jene Länder, die man zum Zweck der Migrationskontrolle mit Millionen Euro von EU-Mitteln überschüttet hat, werden durch die strategische Rolle, die man ihnen zuweist, mit enormer Macht ausgestattet. Gemäß ihrer „politischen Prioritäten“ (CEPS) können sie darüber entscheiden, ob eine Grenze wie von der EU gewünscht dichtgemacht wird oder nicht.

Man wird in den Machtzentralen in Rabat, Moskau, Minsk, Tobruk, Tripolis und anderswo daher kaum vor Furcht zittern, wenn Gloden nun mit seiner neuen „Methode“ droht. Schließlich weiß man genau, dass die Flüchtlinge im „hybriden Krieg“ gegen Europa ein unerschöpfliches Reservoir bilden; Munition in einem Waffenarsenal, das die EU mit der fortschreitenden Exterritorialisierung ihrer Asyl- und Migrationspolitik frei Haus liefert. Und auch die rechtsextremen Parteien Europas können sich weiter darüber freuen, dass ihnen ihr Wahlkampfschlager einer gescheiterten EU-Migrationspolitik erhalten bleibt.

Regroupement familial : Ils attendent toujours

| 24.09.2026   WOXX

Face à la saturation des structures d’accueil, le gouvernement prévoit de restreindre l’accès au regroupement familial des réfugié·es. Pourtant, le problème des délais dans le traitement des dossiers persiste. Rencontre avec cinq concerné·es.
Des hommes et une femme, les mines sombres, protestent dans la rue avec des signes.

Un groupe de réfugié·es lors d’une manifestation en août de cette année-ci pour protester contre les délais dans le traitement des dossiers du regroupement familial. (Photo : anonyme)

 

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Baisse de la natalité et immigration en recul: le Luxembourg face à un double défi démographique

 

Si sa croissance démographique reste positive, le Grand-Duché connaît un ralentissement de cette dynamique. Un sujet qui sera au cœur des discussions ce lundi 21 septembre à l’occasion d’une table ronde organisée à la Chambre des salariés.
Trois experts, dont Antoni Montserrat Moliner, seront réunis dans le cadre de cette table ronde. © PHOTO: Chris Karaba/Illustration

 

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Rentrée: Eng divers Gesellschaft brauch e villfältege Schoulsystem

Fräie Mikro, 100komma7, 15. September 2026, Laura Zuccoli

De sozialen Hannergrond bestëmmt ganz dacks de Bildungsparcours vun engem Kand. Dat ass bekannt. Mee firwat geléngt et eis net, de Schoulsystem méi gerecht ze maachen? Dat freet sech d’Laura Zuccoli, Biergerrechtlerin ronderëm Froe zum Zesummeliewen, am Fräie Mikro.

Haut fänkt dat neit Schouljoer un. Fir vill Kanner an Elteren eng Erausfuerderung. Bildungsberichter ënnersträichen ëmmer erëm, datt Schoulparcoursen zu Lëtzebuerg ganz fréi virausbestëmmt sinn an dat haaptsächlech aus Grënn, déi am familiären, sozialen a sproochlechen Ëmfeld vun de Kanner ze siche sinn. Wat leeft schif?

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Sprachen lernen ab Tag eins/ Apprendre les langues dès le jour un

Traduction française en bas

Hintergrund
Max Hahn fordert mehr Einsatz von Geflüchteten und zieht eine klare Grenze
Es bedürfe des „vollen Engagements“, um in Luxemburg eine Chance auf ein gutes Leben zu haben, sagt der Minister beim Besuch einer Unterkunft in Düdelingen.
Minister Max Hahn (DP) wiederholt im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“, dass Luxemburg unter ihm nicht mehr Betten für Geflüchtete bekomme. Unterbringungsstrukturen, die nicht mehr modernen Anforderungen entsprechen, sollen aber ersetzt werden.
Minister Max Hahn (DP) wiederholt im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“, dass Luxemburg unter ihm nicht mehr Betten für Geflüchtete bekomme. Unterbringungsstrukturen, die nicht mehr modernen Anforderungen entsprechen, sollen aber ersetzt werden. Foto: Eva Krins
Mike Stebens
Redakteur
Luxemburger Wort 07.09.2026
Wort.lu https://www.wort.lu/luxemburg/sueden/max-hahn-fordert-mehr-einsatz-von-gefluechteten-und-zieht-eine-klare-grenze/160935929.html

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Au Luxembourg, un réseau de titres de séjours frauduleux à la Direction générale de l’immigration

info MIGRANTS 9.7.2025

Par La rédaction Publié le : 09/07/2026

Cinq agents de la Direction générale de l’immigration du Luxembourg ont été suspendus de leur fonction. Ceux-ci sont impliqués dans un vaste réseau de fraude à l’immigration, révélé au grand public par le parquet le 7 juillet et pour lequel une vingtaine de personnes sont inculpées. Près de 200 titres de séjour frauduleux auraient été émis.

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« Déclaration pour le droit à un toit »

Jeudi, 9 juil. 2026 |

Déclaration urgente sur la permacrise du logement au Luxembourg

Le Luxembourg, pays le plus riche d’Europe, est confronté à une réalité choquante : une permacrise du logement. Si la question figure, sur le papier, parmi les priorités affichées par le Gouvernement, les difficultés d’accès à un logement social/abordable demeurent une réalité quotidienne pour une part croissante de la population. Un contexte suffisant pour qualifier ce problème de « permacrise » et pour attirer l’attention de nombreuses associations du pays. 

Depuis novembre 2025, à l’initiative d’Amnesty International Luxembourg et de Solidaritéit mat den Heescherten, un groupe d’ONGs et d’associations de terrain se sont réunies régulièrement afin de discuter des thématiques de la pauvreté et de l’exclusion au Luxembourg. Dès la première rencontre de ce groupe, le logement a été identifié comme une thématique cruciale.  La « Déclaration pour le droit à un toit » s’inscrit donc dans le cadre des travaux de ce groupe et elle est un document rappelant le contexte de la crise du logement, l’importance de garantir le droit au logement pour toutes et tous, et proposant 10 recommandations concrètes à destination des pouvoirs publics pour aider à garantir à chacun·e un logement digne et abordable.

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